Liebe Leserinnen, liebe Leser

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    wenn man mit dem Auto zur »contrôle technique des voiture« (auf Deutsch TÜV) fährt, birgt das doch eine gewisse Spannung – wird es teuer, oder kommt man mit einem blauen Auge davon? …  Wenn man nach wenigen Minuten seine neue kleine Vignette (ein kleines Klebekärtchen mit einer Winzigkeit von 5 X 5 cm), aber mit großer Wirkung, an der Windschutzscheibe hat – dann tritt doch eine gewisse Ruhe ein.
    Vor allen, wenn man noch hört: »alles Prima; guter Zustand; etc.«, um dann, beim Verlassen des Geländes, »komische Geräusche« wahrzunehmen und »der prima Wagen im guten Zustand« im Begriff ist, sich aufzulösen.
    Die Kontrolleure kann man nicht … Es ist eben eine Momentaufnahme.
    Aber für diese »Vignette« aber darf man noch 74.- Taler berappen. Leistung kostet eben … So hat der Französische Staat ein Herz für die armen Betreiber, und so vor zirka einem Jahr einer Erhöhung von 20.-€, jetzt eben 74.-€ zugestimmt. Soviel zu der »hiesigen freien« Marktwirtschaft oder-dgl.

    Aber nein, ein solcher materieller Schaden ist mir nicht zugestoßen, den 28 Jahre alten Audi 80 musste ich schon in Oktober für 21,45€ an den Schrottplatz verkaufen. Ich hätte ihn zu gerne sein 30jähriges gegönnt, aber …
    Nein, es ist eine Metapher … da man(n) vieles nicht vorher sehen kann. Auch wenn man(n) keine Höhenflüge vollführt  – wird man umso schneller auf den Boden der Realität zurückgeholt. TÜV=Momentaufnahme!
    So wollte ich Ende November, für die Vorbereitung der Versandaktion der Editionen 101DE & 72FR, unterstützend nach Deutschland fahren … Am Vortag des Abends fand ich mich, nach zwei Stunden mit »ungewohnten Gefühlen im/am Körper« in einem Hospital wieder. Um dort eine »contrôle technique« über mich ergehen zu lassen.
    Auch wenn ich, wie ich später erkennen durfte, »nur« (ich durfte ein neues Wort lernen) einen AIT, keinen AVC hatte. Das »I« steht für »ischämische«, eben für akute, kurzzeitige oder  plötzliche Unter- oder Minderversorgung an Sauerstoff und Glukose, welches zur Energiegewinnung benötigt wird …
    Spätestens auf einer Liege ruhend beginnen die Gedanken zu galoppieren – kurz, aber auch bis hin zur Endlichkeit.
    Nach vier Tagen wurde ich in eine REHA geschickt – dort habe ich mich nach zwei Tagen entlassen – da man mit mir nichts anfangen konnte … Schon bei »der Einlieferung« nach einem kurzen Gespräch wurde »ich gefragt, warum man mich in diese Klinik eingeliefert hatte«. Das, für meine Begriffe, Verrückteste was ich hörte, war: »ich wäre zu stark«.
    Aber die Gedanken konnte ich nicht dort zurücklassen – die Kontrolle haben, oder nicht? Es ist eben nur eine Momentaufnahme.


    Nun aber zu der Ihnen vorliegenden Edition:
     Wieder, oder immer noch, das Thema »Krise« – dieses Mal das Jūdō, lesen Sie mehr, in dem kleinen Text auf Seite 38.
    Eigentlich nimmt das Thema Krise auf allen Blogs kein Ende … z. B. führt der folgende Link zu einer französischen Webseite, in dem nicht nur Jūdō, auch andere martialische Sportarten, diskutiert werden:
     https://www.kwoon.org/viewtopic.php?f=14&t=8507&sid=db47b92f3bde3ff8a3f88a676363848b
    Sicherlich kennen Sie viel mehr Blogs als ich und können dort mitreden/schreiben.

    Das Interview mit Dr. Dirk Müller war doch erheblich länger als gedacht, und jetzt, in Teil 2, kommen interessante Dinge zur Sprache – es folgt aber noch ein Teil 3 & 4.  

    Ich hoffe, dass Sie alle Ihre Lehrgänge in unsere Seminarseiten eingetragen haben:
    https://www.aikidojournal.de/Service/Seminare/Seminar_eintragen/


         Viel Freude mit dieser Edition.

        Die Mannschaft und Ihr

    Horst Schwickerath

     

     

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