Japanischer Student löst Bombenalarm am Flughafen Genf aus

Unachtsamkeit löst Kettenreaktion aus

Japanischer Student löste unfreiwillig am Genfer Flughafen mehrerer Bombenalarme aus – Eines seiner Gepäckstücke konnte er nicht rechtzeitig retten.


 Ein 21-jähriger Japaner löste am Flughafen Genf gleich mehrere Alarme aus.


 Der 21-jähriger japanische Student Tetsuo Matsushita wollte von Genf zurück in seine Heimat Japan fliegen, berichtet der „Blick“– Schweizer Zeitung. Als er sich in die Schlange stellte, um seinen Flug umzubuchen, löste er einen ersten Alarm aus: Weil er seinen Koffer unbeaufsichtigt zurückließ, sperrte die Polizei das gesamte Terminal 3 ab.


Als er die Aufregung bemerkte, meldete sich der 21-Jährige bei der Polizei. Seinen Koffer konnte er so gerade noch retten. Weil er auf dem Weg zu den Beamten aber seinen Rucksack liegen ließ, löste er einen zweiten Alarm aus. Diesmal in Terminal 1, keine zehn Minuten nach dem ersten. Die Polizei sprengt Matsushitas Rucksack.


Nach dem lauten Knall liegen Kleider, Lernunterlagen und Hygieneartikel verstreut auf dem Boden, berichtet der «Blick» – alles kaputt, auch der Laptop des wütenden Japaners. «Hoffentlich zahlt die Versicherung», sagt er. Die Polizei nimmt seine Personalien auf. «Es tut mir leid für alle, die meinetwegen warten mussten», sagt Matsushita.


– aus der BZ (Berner Zeitung vom 12/12/2015

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