Y. Yamada Sensei in Bernau am Chiemsee 2008.

8. dan, technischer Direktor des Aikikai New-York und Präsident des Amerikanischen Aikido Verbandes . In Bernau

Y. Yamada Sensei in Bernau am Chiemsee 2008.
Y. Yamada Sensei in Bernau am Chiemsee 2008.

Sensei, warum lehren sie selten die Arbeit mit den Waffen

Ich habe kein großes Vertrauen (lacht). Es ist nicht, dass ich es vermeide, aber ich ziehe es vor, mich auf das Aikido zu konzentrieren. Für die Waffentechnik gibt es viele Experten; auch ich weiß, wie es ist, ein Jo oder Bokken in die Hand zu nehmen. Ich bin nicht dagegen, aber ich habe noch nicht genug Vertrauen, diese Techniken angemessen zu vermitteln. Wer weiß, wenn ich sehr viel älter sein werde, vielleicht… (lacht) aber ich habe das Glück, bei sehr guter physischer Gesundheit zu sein. Und solange ich fähig bin, mich ohne Schwierigkeit zu bewegen, möchte ich mich auf das körperorientierte Üben konzentrieren.

Noch einmal, ich habe nichts dagegen [mit den Waffen zu arbeiten], aber aus welchem Grunde sollte ich es tun? … Verstehen Sie?

Viele japanische Experten sagen, durch die Arbeit mit dem Bokken, verbessert man sein Aikido.

Ja, das hilft, wenn die Basis stimmt. Aber meiner Meinung nach, können gerade junge Menschen es sich mit den Waffen „vermeintlich“ einfacher machen. Zu einem Zeitpunkt, an dem die physische Praxis ihren Schwerpunkt hat. Dies ist einer der Gründe, aus denen ich mich auf die Waffenarbeiten nicht einlasse. Man muss zuerst die Grundlagen des Aikido erwerben, die Basisverlagerungen. Danach, wenn Sie das angeglichen/ gleichgestellt haben, wenn Sie dann ein Bokken in die Hand nehmen, dann werden Sie automatisch richtig arbeiten.

Andererseits ist es ebenso wichtig, ein Jo und ein Bokken handhaben zu können. Aber es geht darum zu wissen, worauf Sie den Schwerpunkt legen. Für mich ist es wichtig, dass alle, die Aikido studieren, dieses lernen und verstehen, dann…

Sie haben soeben Ihren 70. Geburtstags gefeiert…

Im Februar. Ich werde fast 71 Jahre. Ich komme sehr gerne hier her.

Sie sind oft in Europa…

Ja immer öfter. Aber mein zu Hause, ist in New York. Ich komme, um meinen Kollegen Tamura Sensei handfeste Unterstützung zu geben…

Sie haben zahlreiche Schüler in Europa…

Sie müssen die Art und Weise meiner Arbeit lieben, und meine Bewegungen mögen.

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